Einheitliche Rufnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117

Rufnummer 116 117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst startet auch in Baden-Württemberg – landesweite Vermittlung durch DRK in den Leitstellen.

Stuttgart, 27. Mai 2015 – Ab heute wird in Baden-Württemberg die bundesweit einheitliche Rufnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst –116 117 – frei geschaltet. Diese Rufnummer ersetzt die bisher bekannten Nummern für den allgemeinärztlichen Bereitschaftsdienst. Sie funktioniert ohne Vorwahl in jedem Telefonnetz. Patienten müssen sich, egal wo sie sich in Deutschland aufhalten, nur noch diese Nummer merken.
Ebenfalls ab sofort werden die Anrufe der Patienten landesweit zu den Integrierten Leitstellen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) verbunden. Dort entscheidet das Rettungsdienstpersonal, ob der Arzt im Bereitschaftsdienst helfen kann oder ob der Notarzt mit dem Rettungsdienst ausrücken muss.
Wer die Rufnummer 116 117 wählt, hört in der Regel eine Bandansage mit Angabe der Adresse und Öffnungszeiten der nächstgelegenen Notfallpraxis.
Wichtig: Sollte der Standort der nächstgelegensten Notfallpraxis schon bekannt sein, ist es nicht erforderlich, die 116 117 vorher anzurufen. Die Notfallpraxen sollen ohne vorherige Anmeldung aufgesucht werden. Eine Übersicht der Notfallpraxen ist auf der Homepage der KVBW hinterlegt.

Falls Patienten aus medizinischen Gründen einen Hausbesuch benötigen, bleiben sie in der Leitung und werden dann mit der zuständigen Rettungsleitstelle des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) verbunden, welche die Hausbesuche koordiniert. Zusätzlich gibt es in vielen Notfalldienstbereichen weitere fachärztliche Notfalldienste, wie der kinderärztliche, augenärztliche oder HNO-ärztliche Notfalldienst. Die bisher bekannten Rufnummern für die fachärztlichen Dienste sind weiterhin erreichbar. Teilweise werden hier auch neue Nummern eingeführt, die über die regionalen Amtsblätter der Städte und Gemeinden veröffentlicht werden.

In lebensbedrohlichen Fällen: 112

Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist nicht zu verwechseln mit dem Rettungsdienst, der in lebensbedrohlichen Fällen Hilfe leistet. Bei Notfällen, zum Beispiel Ohnmacht, Herzinfarkt, akuten Blutungen oder Vergiftungen, sollte weiterhin sofort der Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 alarmiert werden.
„Ich freue mich, dass wir nun auch in Baden-Württemberg die bundeseinheitliche Rufnummer 116 117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst einführen können. Damit ist der letzte Meilenstein bei der Reform des ärztlichen Bereitschaftsdienstes erreicht und die Bürger haben landesweit eine einheitliche Rufnummer für die medizinische Versorgung außerhalb der Sprechstundenzeiten“, sagte Dr. Johannes Fechner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg.
Auch der Präsident des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg Dr. Lorenz Menz bewertet die Einführung der 116 117 positiv: „Die Nummer ist von den Patienten gut zu merken und die DRK-Leitstellen sind gut darauf vorbereitet die Anrufe im ärztlichen Bereitschaftsdienst entgegenzunehmen“.

Weite Infos unter: http://www.kvbawue.de/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nächste Termine

Dez
7

07.12.17 14:30 - 17:30

Jan
17

17.01.18 19:00 - 20:30

Kontakt

Deutsches Rotes Kreuz
OV Hohenwettersbach

Klaus Becker
1. Vorsitzender
Stutenpferchstr. 17
76228 Karlsruhe

Tel.:0721 473334

Mobil: 0172 7228256

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!