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Aktuelles des DRK-Ortsverein Hohenwettersbach

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Bevölkerungsschutzeinsatz vom 27.06. – 29.06.2026 / Außergewöhnliche Einsatzlage (AEL) im Stadt- und Landkreis Karlsruhe

Aufgrund der anhaltenden extremen Hitze war das Einsatzaufkommen im Regelrettungsdienst und Krankentransport im Stadt- und Landkreis Karlsruhe derart hoch, dass wir drei Tage mit Rettungsdienstfachpersonal aus unserer Bereitschaft (Rettungssanitäter, Notfallsanitäter, Ärztin), unserem Notfall-Krankenwagen (N-KTW) die hauptamtlichen Kräfte des DRK-Kreisverband Karlsruhe e.V. unterstützt haben.

Da wir eine adäquate RTW-Besatzung (NFS und RS) sowie ergänzende Ausstattung zusichern konnten, wurden wir neben dem qualifizierten Krankentransport auch in der Notfallrettung und zu Primärverlegungen im gesamten Stadt- und Landkreis eingesetzt und führten u.a. nach den Notfallversorgungen auch Patiententransporte in geeignete Zielkliniken durch.

Fakten: 3 Einsatztage / 6 Helfende unserer Bereitschaft / 65 Einsatzstunden / 900 km zurückgelegte Fahrstrecke / 60 Std. Motor-Betriebsstunden (notwendig für Patientenraumkühlung und Kühlfach) / 38 Minuten schnellster Einsatz (S3-S4-S1) / 3,5 Stunden längster Einsatz (S3-S4-S7-S8-S1-S2). Über die Anzahl der Einsätze und die Anzahl der Patiententransporte berichten wir nicht. Herzlichen Dank den angrenzenden Kreisverbänden, Rettungsdienstbereichen und Kliniken in Pforzheim, Heilbronn, Stuttgart, Heidelberg, Bretten und Calw für die angenehme und professionelle Zusammenarbeit. Unser Dank gilt auch der ILS-Karlsruhe für eine gute, schnelle und wirtschaftliche Disposition des Ehrenamtes.

Ein besonderer Dank gilt unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, den zugehörigen Familien für das Verständnis. Ebenso den Arbeitgebern, die uns alle samt unproblematisch, unbürokratisch freigestellt und uns somit reibungslos und schnell die Einsatzteilnahme im Bevölkerungsschutz ermöglicht haben.

Bemerkenswert ist auch, dass wir parallel zu diesen anstrengenden und intensiven Einsatztagen auch unser Helfer-vor-Ort-System uneingeschränkt im Dienst hatten! Eine „Außergewöhnliche Einsatzlage“ ist ein Geschehen, das Leben oder Gesundheit einer großen Anzahl von Menschen oder Tieren, in erheblichem Maße die Umwelt oder erhebliche Sachwerte gefährdet oder schädigt. Eine Außergewöhnliche Einsatzlage kann auch vorliegen, wenn Menschen nicht in großer Anzahl gefährdet oder geschädigt sind, aber die erforderlichen Maßnahmen einen erheblichen koordinierungsbedürftigen Aufwand verursachen.
 


 


Technischer Abschluss der @bergdorfmeile_ka

Nach der Laufveranstaltung stellten wir noch in der Nacht die Einsatzbereitschaft unserer Fahrzeuge her. Bedingt durch die AEL-Bevölkerungsschutzeinsätze war es uns erst gestern möglich, die weitere Vorhaltung in unserer Unterkunft wieder auf Vordermann zu bringen . Zum Abschluss noch einige Impressionen, die neben der enormen Hitze diese Bergdorfmeile für uns einmalig gemacht haben!

1) Neu: Strukturierte SWD-Notrufannahme & abgesetzte EL
2+3) Erweitertes Briefing (FOR-DEC)
4+5) Wichtig: Nachbesprechung, Abschluss und Ausklang
6) Erweitertes Setup Medical-Center (MC)
7) Unverzichtbar: Abkühlung für Helfende

 





 


++ Update / Tag 3: Bevölkerungsschutzeinsatz / Außergewöhnliche Einsatzlage (AEL) im Stadt- und Landkreis Karlsruhe / auch gestern (dritter Tag in Folge) Einsatz für unsere Bereitschaft ++

Gestern konnten wir [🚑]wieder mit Rettungsdienstfachpersonal den DRK-Kreisverband Karlsruhe e.V. im Regelrettungsdienst von 10:30 Uhr bis 23:30 Uhr (inkl. entstandener Überzeit) unterstützen. Vornehmlich standen qualifizierte Patiententransporte von genesenen und entlassenen Patienten (von Krankenhäusern in das häusliche Umfeld) auf der Einsatzliste - somit konnten wieder dringend benötigte und notwendige Ressourcen in den Notaufnahmen geschaffen werden! Neben einer Primärverlegung konnten wir auch einen R1-Notfalleinsatz bedienen. Vielen Dank @polizei.bw.pforzheim , @drk_kreisverband_calw, @drk_kv_pforzheimenzkreis für die tolle Zusammenarbeit!

 




 


++ Update / Tag 2: Bevölkerungsschutzeinsatz / Außergewöhnliche Einsatzlage (AEL) im Stadt- und Landkreis Karlsruhe / erneuter Einsatz für unsere Bereitschaft ++

Aufgrund der anhaltenden extremen Hitze ist das Einsatzaufkommen im Regelrettungsdienst und Krankentransport im Stadt- und Landkreis Karlsruhe nach wie vor derart hoch, dass wir auch heute mit Rettungsdienstfachpersonal (Rettungssanitäter, Notfallsanitäter) und unserem KTW die hauptamtlichen Kräfte des DRK-Kreisverband Karlsruhe e.V. von 11 - 21 Uhr unterstützt haben. Da wir eine adäquate RTW-Besatzung (NFS und RS) sowie ergänzende Ausstattung zusichern konnten, wurden wir als N-KTW eingesetzt und waren u.a. in Gondelsheim, Flehingen, Bretten, Hambrücken, Bad Schönborn und führten u.a. nach den Notfallversorgungen auch Patiententransporte in geeignete Zielkliniken durch. Herzlichen Dank dem @drk_gondelsheim und der @feuerwehrgondelsheim für die tolle Zusammenarbeit und die kühlenden Erfrischungen nach dem Notfalleinsatz.

 


 


++ Bevölkerungsschutzeinsatz / Außergewöhnliche Einsatzlage (AEL) im Stadt- und Landkreis Karlsruhe / Einsatz für unsere Bereitschaft ++

Aufgrund der extremen Hitze ist das Einsatzaufkommen im Regelrettungsdienst und Krankentransport im Stadt- und Landkreis Karlsruhe derart hoch, dass wir mit Rettungsdienstfachpersonal (Rettungssanitäter, Notfallsanitäter), unserer Bereitschaftsärztin und unserem KTW momentan die hauptamtlichen Kräfte des DRK-Kreisverband Karlsruhe e.V. unterstützen. Bislang waren unsere Einsatzkräfte bei Primär, Sekundär-, KTW-Einsätzen (als N-KTW- oder KTW-Formation) in der Innenstadt, Bruchsal, Ettlingen und Pfinztal und führten nach der Patientenversorgung natürlich auch eigenverantwortliche Patiententransporte in geeignete Kliniken durch. Da die Gebietsabdeckung in den Höhenstadtteilen teilweise sehr eingeschränkt war, stellten wir zudem den "Grundschutz / Bereitstellung Transportkapazität" in den umliegenden Stadtteilen sicher und besetzen außerhalb von zugeteilten Einsätzen unsere Unterkunft in Hohenwettersbach. Eine "Außergewöhnliche Einsatzlage" ist ein Geschehen, das Leben oder Gesundheit einer großen Anzahl von Menschen oder Tieren, in erheblichem Maße die Umwelt oder erhebliche Sachwerte gefährdet oder schädigt. Eine Außergewöhnliche Einsatzlage kann auch vorliegen, wenn Menschen nicht in großer Anzahl gefährdet oder geschädigt sind, aber die erforderlichen Maßnahmen einen erheblichen koordinierungsbedürftigen Aufwand verursachen.

 




 


++ Rückblick der 11. Bergdorf-Meile bei Extremhitze ++

Bei der elften Auflage der Bergdorfmeile in Hohenwettersbach stand wir (3/1/16/20) vor einer bislang einzigartigen Herausforderung: Temperaturen von bis zu 41 Grad Celsius machten den beliebten Volkslauf zu einem Extremereignis, das umfangreiche Vorbereitungen und eine erhöhte Einsatzstärke erforderte. Maximale Vorbereitung auf eine außergewöhnliche Lage: Bereits in der Woche vor dem Lauf hatten wir die Wetterprognosen genau im Blick. In internen Führungsbesprechungen wurde entschieden, das ursprüngliche Einsatzkonzept deutlich zu erweitern. Insgesamt drei Einsatzfahrzeuge waren entlang der Strecke verteilt und sicherten eine schnelle Reaktion bei jedem Streckenabschnitt. Zusätzlich standen Fußtrupps entlang der Strecke bereit – darunter auch ein Sanitätstrupp per Fahrrad, der das Hauptfeld begleitete und so jederzeit unmittelbar eingreifen konnte. Im Zieleinlauf wurde ein vollständig ausgestattetes und arztbesetztes Medical Center mit Triagezelt betrieben, die gemeinsam Kapazitäten für bis zu zwölf Personen boten. Für den Fall einer Überlastung des Medical Centers standen die Bereitschaften Wettersbach und Stupferich als Verstärkungsreserve bereit. Auch die Integrierte Leitstelle Karlsruhe wurde vorab telefonisch und schriftlich über den geänderten Einsatzplan informiert. 18 Versorgungen – ein Team, das zusammenhält: Der Einsatz bestätigte die Notwendigkeit aller getroffenen Maßnahmen: Insgesamt 18 Personen mussten durch das DRK sanitätsdienstlich versorgt werden. Zwei von ihnen mussten in eine Klinik transportiert werden. Das Gros der Einsätze war hitzebedingter Natur – von Kreislaufbeschwerden bis hin zu Erschöpfungszuständen. Dank der frühzeitigen Planung, der engen Abstimmung mit dem Veranstalter LGR Karlsruhe sowie der Unterstützung durch die Nachbarbereitschaften verlief der Einsatz trotz der extremen Bedingungen ohne kritische Zwischenfälle. Alle versorgten Personen wurden stabil übergeben oder entlassen.
 

 


Pflege der Gedenkstätte an unserer Unterkunft

In den letzten Tagen hat sich unsere Gemeinschaft Wohlfahrt- und Sozialarbeit um die kleine Gedenkstätte an unserer DRK-Unterkunft "Kreative Künstlermeile am Brunnenplatz" gekümmert. Diese "Künstlermeile" entstand im März 2020 zu Beginn der Corona-Pandemie am Brunnenplatz in Hohenwettersbach und bekam als "Gedenkstätte" nach der Pandemie ein neues Zuhause direkt an unserer Unterkunft. Sehr gerne dürfen nach wie vor weitere bemalte Steine und Künstlerwerke dort zugelegt werden, der dortige Bestand freut sich. "Mach die Welt etwas Bunter" - Julia und wir freuen uns auf Zuwachs!
 

 


Technische Gerätesicherheit ist kein Zufall - sie wird regelmäßig geprüft und hergestellt

Die letzte Woche stand ganz im Zeichen der Sicherheit und den notwendigen Wiederholungsprüfungen. Alle ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel wurden nach DGUV geprüft, unsere Unterkunft bekam den obligatorischen E-Check und alle mit Flüssiggas betriebenen Geräte wurden entsprechend der Prüf- und Austauschpflichten nach DGUV geprüft. Somit sind wir bei geplanten und ungeplanten Einsätzen, Feste- und Veranstaltungen mit "Sicherheit" unterwegs. Vielen Dank @gartnerelektrotechnik, @harsch_gruppe und der Fa. Ritzmann für die Unterstützungen und Durchführung der notwendigen Prüfungen.
 

 


Stärkung für unsere Einsatzgruppe Bereitschaft: Drei neue Fachkräfte für Technik & Sicherheit

Die Bereitschaft freut sich über Verstärkung im Bereich Technik und Sicherheit. Unsere Helfer Frank, Stephan und Andreas haben die Anerkennung für den Fachdienst Technik und Sicherheit erhalten. Im Rahmen der DRK-Qualifikationsmatrix wurden ihre bereits vorhandenen beruflichen und fachlichen Qualifikationen geprüft und anerkannt. Dadurch stehen der Bereitschaft nun drei weitere qualifizierte Einsatzkräfte für technische und sicherheitsrelevante Aufgaben zur Verfügung.
Die Angehörigen des Fachdienstes Technik und Sicherheit übernehmen wichtige Aufgaben bei Einsätzen und Großschadenslagen. Sie sorgen für Stromversorgung, Beleuchtung, Zeltbau, technische Unterstützung, logistische Abläufe und die Einhaltung von Sicherheitsstandards. Darüber hinaus unterstützen sie die Einsatzeinheit bei besonderen Einsatzlagen und tragen maßgeblich zur Sicherheit von Einsatzkräften und Betroffenen bei. Mit dieser Anerkennung wird die Fachkompetenz innerhalb unserer Bereitschaft weiter ausgebaut und die Einsatzfähigkeit unserer Einheit nachhaltig gestärkt. Wir gratulieren Frank, Stephan und Andreas herzlich zu dieser Anerkennung und freuen uns auf die gemeinsame Arbeit im Fachdienst Technik und Sicherheit. Vielen Dank für euer Engagement und euren Einsatz für die Menschen in unserer Region!
 

 


2026 - keine Teilnahme bei der Haus- und Straßensammlung

Wir haben uns entschieden, im Jahr 2026 nicht an der Haus- und Straßensammlung teilzunehmen! Diese Entscheidung basiert auf zwei wesentlichen Gründen: Zum einen hat uns die Bevölkerung in Hohenwettersbach in den vergangenen Monaten – bei zahlreichen Projekten und Neuanschaffungen – in außergewöhnlichem Maße unterstützt. Dafür sind wir sehr dankbar. Zum anderen ist die Gesellschaft weiterhin erheblichen wirtschaftlichen Belastungen ausgesetzt, was wir bei unserer Entscheidung ebenfalls berücksichtigt haben.
 

 


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